Date: März 5th, 2010
Cate: Allgemein

Holi 2010 – das Fest der Farbe

holi 2010 - india

eine Bilderserie Bildsammlung die micht mit ihren strahlenden Farben gerade erfreut.

more pictures & source

-pw-

Date: März 1st, 2010
Cate: Filmtipp des Monats

Filmtipp März 2010

Schauen schult das Auge. Bilder können inspirieren und Sehgewohnheiten aufbrechen. Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich hier jeden Monat einen bildgewaltigen Film, der Hinblick auf seine visuellen Qualitäten als Anschauungsmaterial angesehen werden kann.

mikrokosmos

Diesen Monat: “Mikrokosmos – Das Volk der Gräser” von Claude Nuridsany und Marie Pérennou (1982, Orignialtitel: “Microcosmos: Le peuple de l’herbe”)

Eine Dokumentation im Mikrokosmos der Natur. Nie gesehen Bilder die die Realtionen unser Sehgewohnheit ins Wanken bringen.

Mikrokosmos (DVD)
Mikrokosmos (Blu-ray)

Date: Februar 28th, 2010
Cate: optische Täuschungen

Optische Täuschung mit hypnotischer Qualität

Mal wieder eine optische Täuschung. Diesmal ganz ohne Erklärung.  Mir gefällt dieses Bild aufgrund seiner hypnotischen Qualität. Wer es darauf anlegt kann sich mit etwas Geduld durch die Betrachtung des Bildes in einen hypnagogen Zustand versetzen. Wer das ‘mal probieren möchte kann hier klicken, um das Bild ohne störendes Umfeld zu betrachten.

hypno

Date: Februar 18th, 2010
Cate: Allgemein

Schöne Greenscreen Szenen

beeindruckt mich ja immer wieder.

-pw-

Date: Februar 3rd, 2010
Cate: tech&net

Größten Bilder der Welt

Grüße aus dem Maschinenraum,

ich starte hier mit dem größten Bild der Welt (Stand Dez 2009). Fotografisch wohl eher kein Meisterwerk, aber technisch durchaus ansprechend.

Daten:
- bestehend aus insgesamt 1.655 Vollformatbildern mit je 21,4 Megapixel, aufgenommen mit einem 360° Motorkopf
- insgesamt 297.500 x 87.500 Pixel (26 Gigapixel)
- für die Verarbeitung von 102 GB Rohdaten benötigte ein Computer mit 16 Prozessoren und 48 GB Hauptspeicher 94 Stunden

Ausgedruckt mit 300 dpi wären wir hier bei einem Bild mit den Ausmaßen 25,2  x 7,4 m.

Nicht ganz so groß, mit schlechterem Viewer aber interessanterem Inhalt:

Platz 2: Yosemite-17-Gigapixels/Glacier Point (17,27 GP / 96,5 GB)
Platz 3: De Megève au Mont-Blanc (16,7 GP / 61,6 GB)
Platz 4:
The Last Supper (16,1 GP / 94,9 GB)
Platz 5:
Harlem 13 (13,1 GP / 48,8 GB)

(via BasicThinking)
-pw-

Date: Februar 3rd, 2010
Cate: Ankündigung

Neuer Autor

Ab sofort schreibt ein zweiter Autor an diesem Blog mit. Alle bisherigen Artikel wurden von mir (Florian Albeck) verfasst. Mein Systemadministrator und Freund Patrick wird zukünftig für Beiträge aus dem technischen Bereich der Fotografie zuständig sein. Patrick ist seines Zeichens staatlich geprüfter Nerd und Technik-Fetischist. Ihr könnt euch also auf Artikel über die größte Kamera der Welt, das Bild mit der höchsten Auflösung aller Zeiten und Neuigkeiten aus den Bereichen Technik; Superlativen und Nerdkultur freuen.

Date: Februar 1st, 2010
Cate: Lichtführung, Tutorials/Tipps&Tricks

Studiofotografie: Lichtaufbau für ein Flaschen-Plakat

Heute möchte ich einmal einen relativ einfachen Lichtaufbau einer Flaschenaufnahme zeigen. Im Gegensatz zu klassischen Produktaufnahmen von Flaschen, bei denen es stark um exakte Verläufe geht, stand für den Kunden bei dieser Plakataufnahme eher die Stimmung im Vordergrund. Die hier gezeigte Aufnahme ist nur ein Teil des Plakates, dessen anderen Bildinhalte Wasser und zwei weitere Flaschen sind.

Im folgenden möchte ich nun beschreiben, wie diese Aufnahme entstanden ist:

Es wurden 3 Lampen (Standart-Studioleuchten), zwei weiße Plexigläser, eine Glasscheibe, ein Stück dickes Papier und ein mattierter Spiegel verwendet.  Hier unten kann man diese Elemente alle sehen. (Das große Plexiglas im Hintergrund, das man im unteren Bild sehen kann, hat keine Relevanz. Ich war nur zu faul es aufzuräumen.) Auf den zwei Böcken liegt eine Glasscheibe und auf dieser ein Plexiglas. Das Glas dient zur Stabilisierung des Plexiglas.

Direkt unter dem Aufbau befindet sich ein Unterlicht, bzw. Durchlicht, rechts leuchtet ein Strahler durch ein Plexiglas und das an der Decke befestigte Oberlicht scheint direkt auf die Flasche.

Das Unterlicht ist mit einer Wabe versehen, um den Abstrahlwinkel zu begrenzen. Darüber befindet sich ein Stück dickes Papier, in das ich Löcher geschnitten habe. Dieses Papier habe ich mit Klebeband an der Glasplatte befestigt. Es hat die Funktion ein unregelmäßigen Schattenwurf auf dem Plexiglas unter der Flasche zu erzeugen.

Man sieht links neben der Flasche einen Spiegel liegen, dessen Oberfläche mit Dulling-Spray mattiert wurde, damit seine Reflektion diffuser wird. Man kann anstatt Dulling-Spray z.B. auch Haarspray nehmen.

Der Spiegel und die Flasche sind mit Fotoknet befestigt. Das ist Knetmasse die sich besonders gut, ohne Rückstände wieder entfernen lässt.

Hier sieht man, wie der unregelmäßige Schattenwurf, vom Unterlicht  durch die Lochmaske (Papier mit Löchern drin) auf das Plexiglas projeziert wird. Dieser Schatten erzeugt das belebte und bewegte Innenleben der Flasche.

Der Spiegel hat die Funktion auf der linken Seite der Flasche einen Reflex zu erzeugen. Er nutzt dazu das Oberlicht.

Die Gleiche Funktion hat auch die Lampe und das Plexiglas auf der rechten Seite der Flasche. Die Lampe strahlt durch das Plexiglas und erzeugt den matten Reflex rechts.

Die selektive Schärfe im Bild wurde durch die Verwendung eines Zwischenrings erreicht und nachträglich in Photoshop ein wenig verstärkt.

Date: Februar 1st, 2010
Cate: Filmtipp des Monats
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Filmtipp Februar 2010

Schauen schult das Auge. Bilder können inspirieren und Sehgewohnheiten aufbrechen. Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich hier jeden Monat einen bildgewaltigen Film, der Hinblick auf seine visuellen Qualitäten als Anschauungsmaterial angesehen werden kann.

koyaanisqatsi

Diesen Monat: “Koyaanisqatsi” von Godfrey Reggio (1982)

Ein Film ohne Worte. Einer, wenn nicht der bildgewaltigste Film den ich kenne. Die geniale Filmmusik wurde von Philip Glass komponiert.

Koyaanisqatsi (DVD)

Date: Januar 18th, 2010
Cate: Kunst

Ulisse Aldrovandi

Ich kann mich teilweise sehr für Kunst begeistern. Ich kann jedoch nicht sagen, was es jeweils ist, das mich an einem Bild anspricht. Weit ab von Technik und Genre gibt es eine Ebene, die mir einen emotionalen Zugang zu Bildern aus der Zeit der Höhlenmalerei bis zu denen Horst Janssens ermöglicht; (Um mal den gröbst möglichen, zeitlichen Abriss genannt zu haben). Ganz unvermittelt stolperte ich vor kurzem im Internet über ein paar Bilder von Ulisse Aldrovandi, die mich sofort in ihren Bann zogen. Sofort nach meiner Entdeckung, verbrachte ich meine Zeit damit, soviel wie möglich von Aldrovandis Bilder habhaft zu werden; besser gesagt in deren Genuss zu kommen. An der fesselnden Qualität Aldrovandis Bilder möchte ich gerne alle Leser meines Blogs teilhaben lassen, indem ich hier mal eine kleine/n Sammlung und Querschnitt seiner Tierstudien und Monstren-Fantasien einstelle.

Ulisse Aldrovandi (auch bekannt als Ulysses Aldrovandus; * 11. September 1522 in Bologna; † 4. Mai 1605 ebenda) war ein italienischer Arzt und Naturforscher.

Date: Januar 7th, 2010
Cate: Allgemein, Ankündigung, mein Tag

Update Stop-Motion-Clip

Als ich diesen Blog gestartet habe, erwähnte ich einen kleinen Videoclip, den ich aus Einzelbildern gefertigt habe. Damals hoffte ich, ihn bald auf meiner Homepage einbinden zu können. Alles was fehlte war die musikalische Untermalung, an der ein befreundeter Musiker arbeitet. Genau: Arbeitet. Man beachte das Tempus: Er ist noch nicht fertig.

Manche Musiker, Fotografen und auch Admins scheinen gewisse Gemeinsamkeiten zu teilen. Eigentlich sagt man ja, dass Gegensätze sich anziehen; Meine Kollaborateure scheinen jedoch viel von meiner Chaotizität zu teilen und weniger Gegensätzliches als vielmehr Gleiches in sich zu tragen.

Geduld ist eine Tugend, alles hat seine Zeit, gut Ding will Weile habe, was lange währt wird endlich gut…