Date: Juni 8th, 2010
Cate: Creative Commons, tech&net

Wikimedia Commons: Ein Mitmach-Projekt für CC-Medien

Wikimedia Commons ist ein Projekt der Wikimedia Foundation, die auch die Wikipedia ins Leben gerufen hat. Auf der Wikimedia Commons Website finden sich heute über 6,5 Millionen frei verwendbare Mediendateien. Eine wahre Fundgrube für Fotoaufnahmen, Bilder, Scans von alten Büchern, Videos etc..

Die Werke sind mit verschiedenen Creative Commons Lizenzen ausgestattet und dürfen somit kostenfrei, entsprechend dem jeweiligen Lizenzmodell, verwendet werden.

Wikimedia Commons ist ein Projekt an dem sich jeder durch eigene Beiträge beteiligen darf. Für die Inhalte, die von Wikimedia Commons akzeptiert werden, gibt es jedoch klare Einschränkungen: Die Mediendateien sollten einen edukativen Charakter haben. Der Ausschluss bestimmter Inhalte erwächst aus dem Selbstverständnis und den Zielsetzungen der Wikimedia Foundation, nur historisch und gesellschaftlich relevanten Inhalte von edukativem Charakter zu publizieren.

Wer also auf der Suche nach freien Mediendateien ist, oder Lust hat seine eigenen Bilder und Videos mit der Netzgemeinde zu teilen, sollte mal auf Wikimedia Commons vorbeischauen.

Logo: © Wikimedia Foundation

Date: Juni 4th, 2010
Cate: Photoshop/Bildbearbeitung

Photoshop Tuning: Mehr Geschwindigkeit für Photoshop

Was kann man tun, um Photoshop schneller zu machen? Wahrscheinlich ist niemand von der Idee abgeneigt, dass Photoshop auf dem eigenen Rechner deutlich schneller starten, Bilder schneller geöffnet  und Rechenprozesse in Photoshop schneller abgewickelt werden könnte.

Im folgenden möchte ich die wichtigsten Punkte aufzeigen, mit denen man die Performance von Photoshop spürbar erhöhen kann.

- Viel Arbeitsspeicher/64 Bit

Photoshop liebt viel Arbeitsspeicher. Wer viele Bilder öffnen möchte oder mit sehr großen Dateien arbeitet, benötigt viel RAM. Wer allerdings einen größeren Arbeitspeicher wie 8GB oder 16GB nutzen möchte, muss zwangsläufig ein 64Bit Betriebssystem und entsprechend eine 64Bit Photoshopversion besitzen, ohne die das technisch gar nicht möglich ist. Unter Umständen ist diese Umstellung mit einer gewissen Investition verbunden, wer aber einmal mit 8 GB RAM in Photoshop gearbeitet hat, möchte nie wieder mit weniger auskommen.

Mit dem Einbau von mehr RAM ist es allerdings nicht getan; Man muss Photoshop den Arbeitsspeicher den er nutzen darf auch zuweisen. Wie das geht folgt weiter unten.

- Schnelle Festplatte/Arbeitsvolumes

Je schneller die Festplatte Daten auslesen und schreiben kann, desto schneller können diese Daten für Photoshop zur Verfügung gestellt, bzw. von Photoshop an die Platte gegeben werden.

Die ultimative Lösung hierfür sind sogenannte ‘Solid State Discs’ (SSD). Das sind Flash-Festplatten, wie man sie im Prinzip von USB-Sticks oder MP3-Playern kennt. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Geschwindigkeit aus, sind momentan aber noch ein wenig teuer. Die günstigere Lösung sind klassische magnetbasierte Festplatten mit sehr hohen Drehzahlen (z.B. 10.000 u/min)

Auf einer solchen, sehr schnellen Festplatte sollten die zu bearbeiteten Bilder liegen. Die Auslagerungsdateien (virtueller Speicher) vom Betriebssystem und Photoshop (Definition der Arbeitsvolumes) sollte man ebenfalls auf diese Platte legen.

- Kleines Protokoll

Je weniger Protokollschritte in Photoshop verwendet werden, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, dass einem der Arbeitsspeicher zu läuft. Wer mit nur kurzem Protokoll arbeiten möchte, muss wissen war er tut und sollte im Zweifel reversibel, also mit Einstellebenen, Smartobjekten etc. arbeiten. Wenige Protokollobjekte können also nicht nur die Performance von Photoshop verbesseren, sondern auch den Benutzer zu einer professionelleren Arbeitsweise anhalten.

Die Möglichkeit die Auslagerungsdateien/Arbeitsvolumes von Photoshop zu definieren, die Zuweisung des maximalen Arbeitspeicher für Photoshop, sowie die Einstellung für die Anzahl der Protkollschritte findet man in Photoshop unter Bearbeiten/Voreinstellungen/Leistung (siehe unteres Bild).

Ich arbeite seit längere Zeit mit folgenden Einstellungen/Komponenten und bin mit der Performance von Photoshop sehr zufrieden:

- Vista 64Bit/Photoshop 64Bit

- Western Digital WD1500 (10.000 u/min)

- 8GB DDR2 RAM (davon ca. 7GB Photoshop zugewiesen)

- maximal 20 Protokollobjekte

Date: Juni 1st, 2010
Cate: Filmtipp des Monats

Filmtipp Juni 2010

Schauen schult das Auge. Bilder können inspirieren und Sehgewohnheiten aufbrechen. Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich hier jeden Monat einen bildgewaltigen Film, der Hinblick auf seine visuellen Qualitäten als Anschauungsmaterial angesehen werden kann.

grizzlyman

Diesen Monat: “Grizzly Man” von Werner Herzog (2005)

In nature, there are boundaries

Herzog arbeitet in dieser Dokumentation vorallem mit Bildern, die nicht seine eigenen sind. Er zeigt uns die Schönheit die man abseits der eigentlichen Intention in ihnen entdecken kann. Nie hat mich eine Dokumentation dermaßen berührt und sich so tief in mein Bewusstsein eingebrannt wie Grizzly Man. Es ist die Geschichte eines Mannes der in einer selbstinszinierten Realität eine Grenze überschreitet, die ihn sein Leben kostet.

Grizzly Man (DVD)

Date: Mai 28th, 2010
Cate: Kunst

Die Papierkunst des Simon Schubert

In den weniger reinen Randbezirken des Netzes bin ich vor kurzem auf einen wahren Goldschatz gestoßen, den ich in einem dieser so genannten Picdumps nie erwartet hätte. Es handelte sich dabei um Bilder aus weißem Papier.

o.T. (Portrait Samuel Beckett frontal), 2005, 90 cm x 75 cm (© s.u.)

Simon Schubert faltet Papier. Er benötigt keine Farben, weder Pinsel noch Stift um Räumlichkeit für den Betrachter zu konstruieren. Was für andere nur Trägermaterial, auf dem sie mit Farben und Pigmenten arbeiten, ist für Simon Schubert Gegenstand seiner Kunst. Er reduziert und erhebt sein Medium so gleichermaßen.

Als faszinierend empfinde ich, wie in Schuberts Papierwerken aus scheinbarer Zweidimensionalität Raumwirkung und Plastizität entsteht, die einerseits sehr kraftvoll, andererseits aber subtil und zerbrechlich daherkommt.

Ich habe mit Herrn Schubert ein kurzes Interview über seine Kunst und Arbeitsweise geführt:

Was hat Sie zu der Idee hinter ihren Papierwerken inspiriert?
Während des Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf habe ich einige Jahre als Assistent des Philosophieprofessors Dr. Paul Good gearbeitet.  Hierbei bin ich mit dem Werk Samuel Becketts in Kontakt gekommen. Die erste Faltarbeit war ein Versuch ein Portrait von Samuel Beckett auf mehreren Ebenen zu schaffen. Einerseits das von Falten geprägte Gesicht direkt wiederzugeben andererseits an die Auflösung der Sprache bei Beckett anzuknüpfen und eine Zeichnung ohne Strich zu schaffen, also die Zeichnung aufzulösen. Reduktion bis ins Weiß.

Welche Techniken stecken in ihrer Faltkunst? Nutzen Sie ausschließlich ihre Hände oder auch andere Hilfsmittel? Handelt es sich um reines Falzen oder auch Prägen?
Ich falte die Bilder mit speziellen Werkzeugen. Die genaue Vorgehensweise verrate ich nicht. Die Bilder sind fast ausschließlich gefaltet, nur ganz selten arbeite ich mit ritzen oder prägen.

Beschreiben Sie bitte den Entstehungsprozess eines solchen Bildes. Fertigen Sie Entwurfszeichnungen? Nutzen Sie Fotografische Vorlagen?
Ich skizziere und zeichne die Bilder vorher. Fotos verwende ich nur in Ausnahmefällen, z. B. bei extrem komplizierten Treppen. Die meisten Bilder sind allerdings konstruiert.

Wie lange benötigen Sie für die Fertigung eines Bildes?
Circa eine Woche.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag in ihrem Leben aus?
8 Uhr fange ich meistens an zu arbeiten und leider wird es sehr oft sehr spät.

Kann ein Künstler nicht anders und wird durch seine Struktur zur Kunst getrieben, oder kann Kunst auch erarbeitet werden?
Kunst ist vorallem sehr viel Arbeit. Mit dem klischeehaften Bild des Künstlergenies kann ich nichts anfangen.

Kennen Sie den Zustand der fehlenden Inspiration? Wenn ja, wie gehen Sie in diesen Situationen damit um?
Bisher hatte ich zum Glück noch keine längeren Phasen fehlender Inspiration. Ich bearbeite in den Vorbereitungen für Ausstellungen zumeist Themen die mich beschäftigen und es drehen sich meist alle Arbeiten dann um einen zentralen Gedanken. Dadurch ergeben sich die meisten Bilder dann fast von selbst.

Wie schwer ist es oder war zu es Beginn ihrer Karriere von der eigenen Kunst zu leben? Was würden Sie Menschen raten, die eine künstlerische Laufbahn einschlagen wollen?
Grundsätzlich ist es sehr schwer von der eigenen Kunst zu leben und ich glaube es können nur ungefähr 4% der ausgebildeten Künstler von ihrer Kunst leben. Bei mir ist es sicherlich sehr von Vorteil, dass ich eine neue Technik entwickelt habe. Ich würde weder abraten noch dazu raten. Es muss aber klar sein, dass das Leben als Künstler sehr hart sein kann.

Vielen herzlichen Dank Herr Schubert.

Simon Schubert hat mir für diesen Artikel eine Auswahl seiner neueren Arbeiten (entstanden 2010) zur Verfügung gestellt. Ich freue mich sehr diese hier zeigen zu können:

© Simon Schubert, courtesy Kudlek van der Grinten Galerie, upstairs berlin gallery

Website von Simon Schubert

Date: Mai 26th, 2010
Cate: Tutorials/Tipps&Tricks, tech&net

Lava-Robben

Beim Stöbern im Netz ‘mal wieder was gefunden. Mir hat das Bild mit den zwei niedlich diabolischen Lava-Robben auf Anhieb gefallen. Der Denkapparat sprang natürlich gleich an: “Wie ist das gemacht?”

Ich hab’s dann schnell mal in Photoshop nachgebaut; Geht ganz einfach: 1. Tonwertumkehr (cmd/strg+i) 2. Farbbalance: In den Mitten und Tiefen ordentlich Rot und Gelb und in den Lichtern vor allem Gelb zugeben. Fertig.

Internetfundstück aus einem Picdump. Urheber unbekannt.

Date: Mai 24th, 2010
Cate: Bilder/Fotostrecke, Kunst

BibliOdyssey

BibliOdyssey ist ein Blog, der sich ausschließlich auf die Publikation von Kunst und Bildwerken konzentriert, die unter Creative Commons Lizenz (CC) stehen. Thematisch klar strukturiert werden hier, teilweise sehr hoch aufgelöste Reproduktionen veröffentlich, die nicht nur betrachtet, sondern entsprechend ihrer CC-Richtlinien verwendet werden dürfen.

Jeder der Freude an Kunst und Bildmaterial hat, sollte sich etwas Zeit nehmen und diese großartige Seite in aller Ruhe durchstöbern. Da der Blog kaum thematische Grenzen innerhalb der Idee Kunst mit CC-Lizenz zu veröffentlichen kennt, ist hier für jeden etwas dabei.

Ich wünsche euch viel Spaß dabei…

Date: Mai 20th, 2010
Cate: Bilder/Fotostrecke, Kunst

Die Comic Kunst des Frank Miller

Entsprechend der, den regelmäßigen Lesern dieses Blogs bekannten, Einleitung zum monatlichen Filmtipp möchte ich heute die großartige Comic-Kunst des Frank Miller’s vorstellen.
Wem der Name Frank Miller nichts sagt, hat vielleicht trotzdem bereits Adaptionen seiner Werke, wie die Filme “Sin City” oder “300″ im Kino gesehen.

Bevor ich jetzt damit beginne zu erläutern, warum ich diesen Künstler so hoch schätze, würde ich einfach sagen, seht selbst:

Sin City – A Dame to Kill For #2 (of 6), 1994 Dark Horse Comics

Hell And Back – A Sin City Love Story #1 (of 9), 1999 Dark Horse Comics

Ronin #3 (of 6), 1983 DC Comics

300 #4 (of 5), 1998 Dark Horse Comics

300 #5 (of 5), 1998 Dark Horse Comics

Sin City – That yellow Bastard #1 (of 6), 1996 Dark Horse Comics

Sin City – That yellow Bastard #2 (of 6), 1996 Dark Horse Comics

Frank Miller ist nicht nur als Comiczeichner sondern auch als Autor von Comicgeschichten bekannt. So gibt es viele Kooperationen mit anderen Zeichnern, bei denen Miller ‘lediglich’ die Geschichte und Dialoge beitrug. Eine dieser Arbeiten möchte ich besonders hervorheben und empfehlen: Hard Boiled

Verantwortlich für die kraftvollen Bilder in Hard Boiled ist Geof Darrow. (letztes Bild: NSFW!)

Hard Boiled #1 (of 3), 1990 Dark Horse Comics

Hard Boiled #1 (of 3), 1990 Dark Horse Comics

Hard Boiled #2 (of 3), 1990 Dark Horse Comics

Date: Mai 17th, 2010
Cate: Creative Commons, tech&net

Bilder mit CC-Lizenzen schnell gefunden

Wer Bilder sucht, die unter einer CC-Lizenz publiziert wurden, kann mit der ‘Erweiterten Bildsuche’ von Google schnell fündig werden. Einfach den gewünschten Suchbegriff eingeben, nach Bildern suchen und in ‘Erweiterte Bildsuche’ das gewünschte Lizenzmodell wählen.

Zum Vergrößern anklicken.

Date: Mai 14th, 2010
Cate: Creative Commons, Freies Bildmaterial

Freies Bildmaterial – Himmel und Wolken

Wie angekündigt gibt es hier ab sofort freies und kostenloses Bildmaterial als Download für alle Photoshopbastler. Heute ist das Thema Himmel und Wolken. 33 verschiedene Aufnahmen in sehr guter Qualität: 3504 x 2336 Pixel, 8Bit Jpg-Datei (Qualität: 10, Basline), sRGB.

DOWNLOAD

Creative Commons License
Dieser Werk bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Date: Mai 12th, 2010
Cate: Bilder/Fotostrecke

Origami

Incap ist einer der größten Herstellern und Anbietern von elektronischen Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung. Für ihr neues Printmaterial wollte Incap reduzierte Introaufnahmen von Origami-Kranichen. Folgend ein Auszug aus der Fotostrecke.