Date: Mai 8th, 2010
Cate: Allgemein, Ankündigung, Creative Commons, tech&net
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Creative Commons – Das Lizenzmodell der Zukunft

Was steckt hinter CC? Creative Commons ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, dass das Internet ein Medium für den freien Austausch von Inhalten bleibt. ‘Creative Commons’ lässt sich ins Deutsche mit ’schöpferisches Allgemeingut’ übersetzen.

Creative Commons bietet kostenlos verschiedene Standart-Lizenzen, die ein jeder nutzen kann, um selbst geschaffenen Werke, wie z.B. Musik, Bilder, Fotos, Filme oder Literatur unter gewissen Vorraussetzungen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Die verschiedenen Lizenzen erlauben die Nutzungsrechte in verschiedener Form zu begrenzen. Ein Beispiel hierfür ist die Möglichkeit kommerzielle Nutzung zu untersagen.

Was bringt mir eine CC-Lizenz? Ein offenes Lizenzmodell ist ein Statement. Wer bereit ist zu geben, regt andere Menschen an dasselbe zu tun und kann somit von ihrer Kreativität und Arbeit profitieren. Doch es geht hierbei nicht um Profit, sondern um eine Kulturleistung die erbracht werden, und in einer globalen Welt dazu führen kann unsere Fähigkeiten und Kreativität gemeinsam zu nutzen. Es geht nicht um ein, auf den eigene Vorteil bedachtes Tauschgeschäft nach dem Motto: “Gibst Du mir, dann gebe ich Dir”, sondern um eine ethische Grundhaltung des uneigennützigen Geben und Nehmens.

Ganz konkret und weniger idealistisch kann eine CC-Lizenz zu schnelleren Steigerung des Bekanntheitsgrades eines Werkes, bzw. eines Künstlers führen, da sich kostenlose Inhalte deutlich schneller verbreiten als kostenpflichtige. Gleichzeitig bedeutet dies nicht das man jegliche kommerzielle Absicht in den Wind schießen muss, nur weil man eine CC-Lizenz nutzt. Es gibt tolle Beispiele für kommerziell erfolgreichen Modellen die auf CC basieren. (Verlinkt habe ich nur ein Beispiel; Wer sich informiert findet viele. Mir gefällt gerade dieses Beispiel der Band Nine Inch Nails sehr gut: Die Band stellt Teile ihrer Musik unter einer CC-Lizenz zur Verfügung, da den Musikern bewusst ist, dass Raubkopien ohnehin gefertigt werden. Sie bauen auf “Hardcore-Fans” die nicht warten können, bis sie das neue Album kopieren können, bzw. die einfach bereit sind die Band finanziell zu unterstützen. Darüber hinaus bietet Nine Inch Nails attraktive, limitierte Sammlereditionen ihrer Werke zum Verkauf, die sich bei den Fans hoher Beliebtheit erfreuen.)

Warum ist CC die Zukunft? Das Internet hat die Gesellschaften dieser Welt und die Möglichkeiten derer, die Zugang zum Netz haben, grundlegend dort hingehend verändert, dass Informationen und Inhalte – freie, sowie urheberrechtlich geschützte – für sie schneller und direkter erreichbar und verbreitbar geworden sind, als sie es jemals waren. Das Netz kennt regionale Grenzen nur bedingt und fordert somit globale Spielregeln; Seine Strukturen hebeln manche unserer Konzepte von Recht und Rechtsvorstellung aus. Ein Beharren auf alten, nicht mehr adäquaten Mitteln kann auf lange Sicht nicht funktionieren, weil sie innerhalb der neuen Strukturen schlichtweg nicht durchsetzbar sind. Wenn wir es schaffen uns gedanklich von manchen dieser Vorstellungen zu lösen und zu einer neuen Haltung gegenüber gesitigen Eigentumsansprüchen gelangen, kann daraus ein vertieftes Verständnis, gegenüber unseren Mitmenschen und für ein überzeugtes Geben und Nehmen erwachsen. Creative Commons ist ein Ansatz der einen möglichen Weg in diese Richtung vorgibt. Je mehr Menschen ein solches Konzept für sich annehmen, desto mehr profitiert ein jeder davon. Die Frage ist, ob wir unsere Verteidigung weiter ausbauen möchten und nach mehr Kontrolle rufen (die Jeden betrifft und nicht nur schützt sondern auch einschränken kann), oder ob wir eine neue Ethik des Miteinanders und des aufrichtigen Teilens in unseren Köpfen etablieren können?

Warum sind die Bilder des Fotostudio Albecks nicht CC? Wir fertigen Auftragsbilder für gewerbliche Kunden. Diese Kunden erwerben bei uns bewusst exklusive Nuzungsrechte für diese Bilder, die meist ihre eigenen (manchmal patentgeschützten Produkte) zeigen. Würden wir diese Bilder mit einer der CC Lizenzen versehen, ginge die Exklusivität der Nutzungrechte unserer Kunden und damit die Attraktivität unserer Dienstleistung verloren.

Wie wir mit gutem Beispiel vorangehen wollen: In Zukunft werden wir hier im Blog Bilder mit CC Lizenz zum Download anbieten. Seit langer Zeit führen wir unser ‘Bastelarchiv’, ein Pool aus verschiedensten Aufnahmen, auf die wir für die Erstellung von Composings, zurückgreifen können. Diese Bilder werden wir nach und nach (thematisch sortiert) unseren Lesern zum Download für ihre eigenen Composings und Mash-Ups unter der CC-Lizenz ‘Sampling Plus 1.0′ bereitstellen.

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag, der wie ihr vielleicht gemerkt habt mir sehr am Herzen liegt, dem einen oder der anderen Lust machen sich weiter über das Thema Urheberrechte im Internet und Creative Commons zu informieren. Die wichtigsten Links zu weiterführenden Informationen findet ihr im Beitrag.

Date: Mai 6th, 2010
Cate: Allgemein

whatever…

Endeckt auf Twitter bei David Thorne

Date: Mai 5th, 2010
Cate: Allgemein, Video

Ein wenig Fotografie für eine gute Sache

Foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich auf die Fahne geschrieben hat, uns Verbraucher über Lebensmittel und Etikettenschwindel  der Nahrunhsmittelindustrie aufzuklären und sich für die (Informations-) Rechte der Bürger gegenüber Behörden und Firmen stark zu machen. Als NGO verzichtet Foodwatch auf die Finanzierungen durch Staat und Industrie, damit sie ihre Unabhängigkeit wahren können.

Im Sinne ihrer Aufklärungs- und Anprangerungsstrategie verleiht Foodwatch jedes Jahr den ‘Goldenen Windbeutel’ für die dreisteste Werbelüge.  Diese Auszeichnung ging dieses Jahr an die Firma Zott für ihr Produkt ‘Monte Drink’, der als gesundes Getränk für Kinder beworben wird, in Wahrheit aber eine Zuckerbombe ist.

Für die Verleihung des Preises ließ Foodwatch ein Kostüm in Form des ‘Monte Drink’ durch die Firma matoArt fertigen. Da hierfür natürlich keine Druckdaten vorlagen, war es meine Aufgabe die 9cm hohe Vorlage des Originaletiketts zu reproduzieren und durch Retusche und digitalen Nachbau auf ein druckfähiges Format für ein Ganzkörperkostüm zu bringen. Fotografisch ist das nicht gerade die große Nummer; Dieser Job erlaubt es mir jedoch hier einmal auf eine Organsisation aufmerksam zu machen,  deren Informationen und Aktionen ich seit langer Zeit nutze und schätze.

Jedem dem es wichtig ist, was er isst, empfehle ich ab und zu auf der Webseite von Foodwatch vorbei zu schauen, oder am besten gleich deren Newsletter zu abbonieren.

Zur weiteren Information über Foodwatch empfehle ich den Podcast von ‘Die Gesellschafter – eine Initiative der Aktion Mensch’ mit Tim Pritlove  (Moderator) im Gespräch mir Martin Rücker (Pressesprecher Foodwatch).

Date: Mai 1st, 2010
Cate: Filmtipp des Monats

Filmtipp Mai 2010

Schauen schult das Auge. Bilder können inspirieren und Sehgewohnheiten aufbrechen. Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich hier jeden Monat einen bildgewaltigen Film, der Hinblick auf seine visuellen Qualitäten als Anschauungsmaterial angesehen werden kann.

destiny

Diesen Monat: “Der müde Tod” von Fritz Lang (1921)

Einer meiner Lieblingsfilme vom größten deutschen Regisseur aller Zeiten. Eine traumhafte Reise durch innere Welten und Zeiten. Ein Spiel mit dem Tod, das nur durch ihn selbst gewonnen werden kann.

Leider ist dieser Film nicht auf dem deutschen Markt erhältlich! (Fragt den Pirat eures Vetrauens um an den Film zu gelangen.) Das Bild stammt von einer amerikanischen DVD-Ausgabe.


Fritz Lang Collection (6 DVDs)

Date: April 26th, 2010
Cate: Kunst, Video

Farbe für Berlin

Am Rosenthaler Platz in Berlin fand eine tolle Aktion ‘unbekannter Künstler’ statt: Man verteile umweltfreundliche, abwaschbare Farbe auf einer Kreuzung und wartet was passiert.

Video: Loso

Date: April 25th, 2010
Cate: Bilder/Fotostrecke, Video

Shooting für die Börse Stuttgart AG

Music by “403″

Nach einem ausführlichen Shooting an der Börse Stuttgart habe ich dieses kleine Video über die Enstehung der Aufnahmen gebastelt. Das Video besteht aus über 2500 verschiedenen Fotos.

Und hier unten könnt ihr ein paar der ausgearbeiteten Bilder sehen, die ich als Imageaufnahmen und Pressematerial für die Börse Stuttgart angefertigt habe.

Date: April 6th, 2010
Cate: Photoshop/Bildbearbeitung
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Dateiformat: PSB (Photoshop Big)

PSB steht für “Photoshop Big” und wird in der deutschen Photoshopversion als “großes Dokumentformat” bezeichnet. Das PSB-Format gibt es seit Photoshop CS und stellt eine Erweiterung des PSD-Formats (“Photoshop Document”, bzw. “Photoshop Datei”) dar. Entsprechend sind PSB Dateien auch nur ab der Version CS kompatibel mit Photoshop.

Im Unterschied zum PSD-Format, das eine maximale Seitenlänge von 30.000 Pixeln (bzw. max. Dateigröße von 4 GB) erlaubt, bringt das PSB die Erweiterung auf eine maximale Größe von je 300.000 Pixel in Höhe und Breite. Es handelt sich also um eine Verzehnfachung der maximalen Seitenlängen gegenüber des PSD-Formats.

Das PSB-Format unterscheidet sich außer in seiner maximalen Größen nicht vom PSD-Format. Das speichern von beispielsweise Ebenen, Masken, Smart-Objekten etc. ist analog zu PSDs möglich.

Wer sich fragt, wozu man ein solches Format überhaupt benötigt, werfe einen Blick auf die links zu sehende Ebenenpalette. Diese stammt von einem aktuellen Projekt an dem ich gerade arbeite. Es handelt sich hierbei um ein Bild, das für einen Messestand in der Größe 2100 cm x 250 cm in einer Auflösung von 50 dpi auf Stoff gedruckt wird.

Das Gesamtbild wurde aus 12 Basisaufnahmen (4.256 x 2.832 Pixel) und verschiedenen anderen Bildelementen zusammengesetzt. Da Die zwölf Basisaufnahmen mit einer gewissen Überlappung zum Gesamtbild verbunden  wurden, ergab sich ein Bildgröße von 45.851 x 3742 Pixel. Bereits in diesem noch nicht interpolierten Zustand erzeugte das Bild für Photoshop im geöffneten Zustand eine Größe von knapp 20 GB.

Date: April 1st, 2010
Cate: Filmtipp des Monats

Filmtipp April 2010

Schauen schult das Auge. Bilder können inspirieren und Sehgewohnheiten aufbrechen. Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich hier jeden Monat einen bildgewaltigen Film, der Hinblick auf seine visuellen Qualitäten als Anschauungsmaterial angesehen werden kann.

timebandits

Diesen Monat: “Time Bandits” von Terry Gilliam (1981)

All the dreams you’ve ever had and not just the good ones.

Dieser Film ist für Kinder wie für Erwachsene gleichermaßen geeignet (Die Altersangabe der FSK halte ich für eine Fehleinschätzung).
Märchenhaft, traumartig, witzig, abwechslungsreich. Und aus Erfahrung kann ich sagen, er wird auch nach dem zehnten Anschauen nicht langweilig.


Time Bandits (DVD)

Date: März 31st, 2010
Cate: Ankündigung
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1. Geburtstag

Heute wird dieser Blog auf den Tag genau ein Jahr alt.

Wir wünschen uns selbst alles Gute zum Geburtsag und hoffen, dass sich die Besucherzahlen auch in Zukunft so positiv entwickeln wie bisher.

Der erste der einen Kommentar zu diesem Eintrag verfasst, darf das Thema für das nächste Tutorial bestimmen.

Date: März 29th, 2010
Cate: mein Tag

Zwischenprüfung

Heute den ganzen Tag an alter Wirkungsstätte, der Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart, zugange gewesen. Als Prüfer der Innung hat dieser Ort eine deutlich angenehmere Wirkung auf mich, als noch vor sechs Jahren als Schüler. Morgen ist dann letzter Prüfungstag; Danach gehts ins Studio einen extrem spannenden Job fertig stellen: Ein Bild für die Börse Stuttgart, dass 2,50m auf 21m groß für die Messe gedruckt wird, auf dem ich Fotografie mit 3D-animierten Elementen verbinde. Ich freu mich schon.