Stuttgart 24h
stuttgart24h from stuttgart24h on Vimeo.
Wer das Video in High Definition sehen möchte, klickt auf “Play” und dann das HD Symbol im Videofenster, wodurch ein neuer Tab mit dem HD-Video geöffnet wird.
“Time-Lapse Photography of the German city Stuttgart showing 20 Locations in 24 hours
Film by Christoph Kalck & Jascha Vick
Music by Sebastian Bartmann (sebastianbartmann.de)
Produced at the Stuttgart Media University (hdm-stuttgart.de) in the study course Audiovisual Media from October 2009 till January 2010
Shot on the Canon EOS-1D Mark II
See a map of the Locations at google”
Dank an Alexej für den Tipp.
Holi 2010 – das Fest der Farbe
eine Bilderserie Bildsammlung die micht mit ihren strahlenden Farben gerade erfreut.
-pw-
Filmtipp März 2010
Schauen schult das Auge. Bilder können inspirieren und Sehgewohnheiten aufbrechen. Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich hier jeden Monat einen bildgewaltigen Film, der Hinblick auf seine visuellen Qualitäten als Anschauungsmaterial angesehen werden kann.

Diesen Monat: “Mikrokosmos – Das Volk der Gräser” von Claude Nuridsany und Marie Pérennou (1982, Orignialtitel: “Microcosmos: Le peuple de l’herbe”)
Optische Täuschung mit hypnotischer Qualität
Mal wieder eine optische Täuschung. Diesmal ganz ohne Erklärung. Mir gefällt dieses Bild aufgrund seiner hypnotischen Qualität. Wer es darauf anlegt kann sich mit etwas Geduld durch die Betrachtung des Bildes in einen hypnagogen Zustand versetzen. Wer das ‘mal probieren möchte kann hier klicken, um das Bild ohne störendes Umfeld zu betrachten.

Schöne Greenscreen Szenen
beeindruckt mich ja immer wieder.
-pw-
Größten Bilder der Welt
Grüße aus dem Maschinenraum,
ich starte hier mit dem größten Bild der Welt (Stand Dez 2009). Fotografisch wohl eher kein Meisterwerk, aber technisch durchaus ansprechend.
Daten:
- bestehend aus insgesamt 1.655 Vollformatbildern mit je 21,4 Megapixel, aufgenommen mit einem 360° Motorkopf
- insgesamt 297.500 x 87.500 Pixel (26 Gigapixel)
- für die Verarbeitung von 102 GB Rohdaten benötigte ein Computer mit 16 Prozessoren und 48 GB Hauptspeicher 94 Stunden
Ausgedruckt mit 300 dpi wären wir hier bei einem Bild mit den Ausmaßen 25,2 x 7,4 m.
Nicht ganz so groß, mit schlechterem Viewer aber interessanterem Inhalt:
Platz 2: Yosemite-17-Gigapixels/Glacier Point (17,27 GP / 96,5 GB)
Platz 3: De Megève au Mont-Blanc (16,7 GP / 61,6 GB)
Platz 4: The Last Supper (16,1 GP / 94,9 GB)
Platz 5: Harlem 13 (13,1 GP / 48,8 GB)
(via BasicThinking)
-pw-
Neuer Autor
Ab sofort schreibt ein zweiter Autor an diesem Blog mit. Alle bisherigen Artikel wurden von mir (Florian Albeck) verfasst. Mein Systemadministrator und Freund Patrick wird zukünftig für Beiträge aus dem technischen Bereich der Fotografie zuständig sein. Patrick ist seines Zeichens staatlich geprüfter Nerd und Technik-Fetischist. Ihr könnt euch also auf Artikel über die größte Kamera der Welt, das Bild mit der höchsten Auflösung aller Zeiten und Neuigkeiten aus den Bereichen Technik; Superlativen und Nerdkultur freuen.
Studiofotografie: Lichtaufbau für ein Flaschen-Plakat
Heute möchte ich einmal einen relativ einfachen Lichtaufbau einer Flaschenaufnahme zeigen. Im Gegensatz zu klassischen Produktaufnahmen von Flaschen, bei denen es stark um exakte Verläufe geht, stand für den Kunden bei dieser Plakataufnahme eher die Stimmung im Vordergrund. Die hier gezeigte Aufnahme ist nur ein Teil des Plakates, dessen anderen Bildinhalte Wasser und zwei weitere Flaschen sind.
Im folgenden möchte ich nun beschreiben, wie diese Aufnahme entstanden ist:
Es wurden 3 Lampen (Standart-Studioleuchten), zwei weiße Plexigläser, eine Glasscheibe, ein Stück dickes Papier und ein mattierter Spiegel verwendet. Hier unten kann man diese Elemente alle sehen. (Das große Plexiglas im Hintergrund, das man im unteren Bild sehen kann, hat keine Relevanz. Ich war nur zu faul es aufzuräumen.) Auf den zwei Böcken liegt eine Glasscheibe und auf dieser ein Plexiglas. Das Glas dient zur Stabilisierung des Plexiglas.
Direkt unter dem Aufbau befindet sich ein Unterlicht, bzw. Durchlicht, rechts leuchtet ein Strahler durch ein Plexiglas und das an der Decke befestigte Oberlicht scheint direkt auf die Flasche.
Das Unterlicht ist mit einer Wabe versehen, um den Abstrahlwinkel zu begrenzen. Darüber befindet sich ein Stück dickes Papier, in das ich Löcher geschnitten habe. Dieses Papier habe ich mit Klebeband an der Glasplatte befestigt. Es hat die Funktion ein unregelmäßigen Schattenwurf auf dem Plexiglas unter der Flasche zu erzeugen.
Man sieht links neben der Flasche einen Spiegel liegen, dessen Oberfläche mit Dulling-Spray mattiert wurde, damit seine Reflektion diffuser wird. Man kann anstatt Dulling-Spray z.B. auch Haarspray nehmen.
Der Spiegel und die Flasche sind mit Fotoknet befestigt. Das ist Knetmasse die sich besonders gut, ohne Rückstände wieder entfernen lässt.
Hier sieht man, wie der unregelmäßige Schattenwurf, vom Unterlicht durch die Lochmaske (Papier mit Löchern drin) auf das Plexiglas projeziert wird. Dieser Schatten erzeugt das belebte und bewegte Innenleben der Flasche.
Der Spiegel hat die Funktion auf der linken Seite der Flasche einen Reflex zu erzeugen. Er nutzt dazu das Oberlicht.
Die Gleiche Funktion hat auch die Lampe und das Plexiglas auf der rechten Seite der Flasche. Die Lampe strahlt durch das Plexiglas und erzeugt den matten Reflex rechts.
Die selektive Schärfe im Bild wurde durch die Verwendung eines Zwischenrings erreicht und nachträglich in Photoshop ein wenig verstärkt.
Filmtipp Februar 2010
Schauen schult das Auge. Bilder können inspirieren und Sehgewohnheiten aufbrechen. Unter diesem Gesichtspunkt empfehle ich hier jeden Monat einen bildgewaltigen Film, der Hinblick auf seine visuellen Qualitäten als Anschauungsmaterial angesehen werden kann.

Diesen Monat: “Koyaanisqatsi” von Godfrey Reggio (1982)








